Aus dem Windschatten in die erste Reihe

von K.Saenger

Wenn man einmal ganz genau hinsieht, dann sind wir Menschen, schon durchaus zu recht, als eine äußerst komplizierte Spezies zu betrachten. Zum Beispiel verwechseln wir in auffälliger Regelmäßigkeit Chancen mit Risiken. Veränderungen sind schwer für uns, obwohl sie in den allermeisten Fällen von uns gemacht und für uns gedacht sind.

 

Für alle, die sich im Moment in einem beruflichen Rollenwechsel befinden und sich auf dem Weg aus dem Windschatten in Richtung erster Reihe bewegen oder bewegen wollen, gehe ich in diesem Text auf Spurensuche und will herausfinden, warum wir sind, wie wir sind, tun, was wir tun und vor allem – wer und was uns bei solch schwierigen Herausforderungen helfen kann.

 

Ein Optimist denkt in Chancen statt in Risiken. Er sieht Herausforderungen, wo andere Gefahren wittern. Doch was unterscheidet eigentlich den ängstlichen Schnüffler von dem mutigen Schönseher? Ganz einfach: ein Ziel.

 

Pessimisten haben keine Ziele, für die es sich zu kämpfen lohnt und die sie eben unbedingt noch erreichen wollen. Im Gegenteil: Veränderung bedeutet in ihren Augen Gefahr. Risiko. Nicht selten auch Krise. Sie leben heute im Gestern und bekommen Angst bei dem Gedanken, morgen könnte es anders sein.

 

Im Zuge des Sommermärchens 2006 hat Jürgen Klinsmann einen aus meiner Sicht sehr schlauen Gedanken über die deutsche Mentalität geäußert. Er sagte sinngemäß, dass die Deutschen in der Vergangenheit leben und sich an die Erfolge früherer Tage klammern. Sie sind jedoch nicht bereit, noch einmal dieselbe Energie, denselben Mut und das gleiche Engagement an den Tag zu legen, um auch das nächste große Ziel zu erreichen.

 

Wie kann ein Wechsel gelingen?

 

Wer wechseln möchte, zum Beispiel nach oben in die Chefetage, der bringt – positiv betrachtet – die idealen Voraussetzungen mit: Er weiß, wie es auf der Seite ist, von der er kommt, und er lernt schnell, wie sich die neuen Schuhe anfühlen. Viele Menschen haben dennoch sehr große Probleme mit diesem Wechsel; nicht zuletzt, weil ihnen die alte Aufgabe Sicherheit gegeben hat und man nun, ganz oben, meist allein im Lichte steht.

 

Viele Menschen wünschen sich theoretisch mehr Verantwortung im Job. Rein praktisch ergreifen die meisten die Chance nur selten. Sie ist mit zu vielen Fragezeichen verbunden. Und offene Fragen sorgen im Zweifelsfall immer für Unsicherheit und Angst. Wenn Sie sich also im Moment in genau einer solchen Situation befinden, dann verzagen Sie nicht, Sie sind normaler als Sie denken.

 

Die Lösung ist ein Sparringspartner auf Augenhöhe!

 

Orientierung schafft Halt. Irrt man jedoch ziellos im Wald umher, benötigt man qualifizierte Hilfe, die einen wieder auf den richtigen Weg zurückführt. In für Menschen schwierigen Situationen wie zum Beispiel einem beruflichen Rollenwechsel aus dem Windschatten in die erste Reihe, also unmittelbar an die Front, dort wo man allein ist und stark sein muss, hilft nur ein Sparringspartner auf Augenhöhe.

 

Das ist jemand, der eine Symbiose aus Erfahrung, Wissen und Kommunikation mitbringt. Jemand, der sich schnell in komplexe Situationen und Menschen hineinversetzen kann und dem es gelingt, Ordnung im Chaos herzustellen. Die Rede ist von einem Coach, der seinen Namen verdient und seine Klienten auch durch schwierige Fahrgewässer sicher manövriert.

 

Immer mehr Unternehmer, immer mehr Führungskräfte erkennen diesen hilfreichen Anker und nutzen ihn. Dennoch wird er in aller Regel erst in Anspruch genommen, wenn es, zumindest gefühlt, bereits zu spät ist. Daher mein Tipp an Sie:

 

Warten Sie nicht, auch hier gilt: Vorsorge und Weitsicht sind Eigenschaften cleverer, erfolgreicher Menschen.

 

Mich interessiert Ihre Meinung hierzu, ich freue mich auf Ihr Feedback!

 

In diesem Sinne,

 

Ihr Klaus Sänger.

 

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